Wenn Sie eine Sehschwäche sowohl in der Ferne als auch im Nahbereich haben, wechseln Sie wahrscheinlich beim Lesen oder allgemein im Nahbereich auf eine Lesebrille. Und wenn es Ihnen so geht, wie den meisten, dann stört es Sie, dass Sie ständig zwischen den beiden Gläsern wechseln müssen. Hier kommt die Gleitsichtbrille ins Spiel! Gleitsichtbrillen sind Brillen, dessen Gläser zwei Korrekturbereiche haben, eines für die Ferne und eines für das Lesen. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick darauf, warum Sie gerne auf eine Gleitsichtbrille umsteigen werden.
Was sind Gleitsichtbrillen?
Gleitsichtbrillen sind Brillen, die sowohl das Sehen in der Nähe als auch in der Ferne korrigieren. Dazu werden zwei Korrekturbereiche in einem einzigen Glas kombiniert. Die obere Hälfte des Gleitsichtglases ist für die Fernsicht gedacht, während die untere Hälfte für das Lesen und die Nahsicht bestimmt ist. Diese Abstufung der Brillengläser schafft einen fließenden Übergang zwischen den Sehbereichen, sodass Sie nicht ständig zwischen den Gläsern wechseln müssen.
Bifokalbrille vs. Gleitsichtbrille
Manche haben die Lesebrille bereits gegen eine Zweistärkenbrille (Bifokalbrille) ausgetauscht. Wie die Gleitsichtbrille hat auch die Bifokalbrille zwei Korrekturbereiche. Jedoch haben diese keinen fließenden Übergang, sondern sind durch eine klare Trennlinie voneinander abgegrenzt. Das hat den Nachteil, dass es beim Übergang von einem Sehbereich zum anderen zu sogenannten Bildsprüngen kommt. Diese Bildsprünge werden von vielen als unangenehm empfunden. Außerdem ist die Linie in der Brille sichtbar.
Gleitsichtbrillen sind eine gute Alternative zu ihren „Vorgängern“, den Zweistärkenbrillen – zumal sie dank des fließenden Übergangs der Korrekturbereiche kaum auffallen.
Die Vorteile einer Gleitsichtbrille
Gleitsichtbrillen haben viele Vorteile. Zum Beispiel brauchen Sie keine Lesebrille mehr. Das ist wohl der wichtigste Grund, auf eine Gleitsichtbrille umzusteigen, denn Sie können sich endlich von der Unannehmlichkeit verabschieden, ständig zwischen den Gläsern wechseln zu müssen
Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Vorteil ist, dass Sie mit einer Gleitsichtbrille ein viel größeres Sichtfeld als mit einer herkömmlichen Brille haben, weil das Gleitsichtglas sowohl die Nah- als auch die Fernsicht korrigiert.
Vorteil Nummer drei: Wenn Sie durch ein normales Glas oder durch Zweistärkengläser schauen, springt das Bild von einem Bereich der Schärfe in einen anderen. Das kann lästig sein. Bei Gleitsichtgläsern gibt es keine Bildsprünge, sodass Sie sich besser auf das konzentrieren können, was Sie sich ansehen.
Was tun, wenn Sie auf eine Gleitsichtbrille umsteigen möchten?
Wenn Sie auf Gleitsichtgläser umsteigen wollen, machen Sie am besten einen Termin beim Optiker aus. Dort werden Ihre Augen untersucht, um festzustellen, ob Gleitsichtgläser für Sie geeignet sind. Wenn ja, wird die Korrekturstärke (Dioptrien) beider Sehbereiche exakt ausgemessen und es wird Ihnen geholfen, die richtige Brille auszuwählen. Wenige Tage danach ist Ihre abholbereit und wartet darauf, Ihnen den Alltag zu erleichtern.
Info: Es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich an die Gleitsichtgläser gewöhnen. Geben Sie nicht zu früh auf – es lohnt sich auf jeden Fall, umzusteigen.
Fazit
Wenn Sie unter Alterssichtigkeit (Presbyopie) leiden, ist es an der Zeit, sich von Ihrer Lesebrille oder Bifokalbrille zu verabschieden und sich für eine Gleitsichtbrille zu entscheiden. Eine Gleitsichtbrille bietet viele Vorteile gegenüber einer Lesebrille, aber auch gegenüber ihrer Vorgängerin, der Bifokalbrille. Darunter Bequemlichkeit, ein breiteres Sichtfeld und eine größere Ästhetik. Bei so vielen Vorteilen ist es kein Wunder, dass die Gleitsichtbrille schnell zur bevorzugten Wahl für Menschen mit Presbyopie wird und diese sich nur zu gerne von ihren alten Brillen verabschieden.